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Angeschnittener Männerkopf, in einem Atelier, im Hintergrund eine Modelrakete.
Der Autor in seinem Studio.

Reenactment. (Besser mit KI?)

Etwas, das falsch vergangen ist und richtigerweise wiederbelebt werden könnte.
KI als Kartierung von Spuren: Pfade, Effekte, Abkürzungen.

Der Versuch, etwas zu erschaffen – etwas, das nicht existiert, aber vielleicht existieren sollte; oder etwas, das falsch vergangen ist und richtigerweise wiederbelebt werden könnte – basiert hier auf den Mitteln „unserer“ verdammten, gesammelten, gestohlenen, versteckten und re-monetarisierten Trainingsdaten sowie auf einem Diffusionsmodell, das daraus Neues zusammenfügt.

Eine Wiederaufführung mit KI erlaubt die Neuinterpretation von Denken, Handeln, Geschichte und Theorie. Im Zentrum dieser visualisierten Vergegenwärtigung steht nicht die reine Nachahmung, sondern die Ermöglichung einer andersartigen Erfahrung. Gerade dadurch können Mechanismen und Imaginationen eines Neuen sichtbar werden. Dieses Neue lässt sich auch als Kartierung der Spuren von Pfaden, Effekten oder Abkürzungen verstehen.

Ein altmodisches Foto: Tischansicht. Ein junger Mann, von hinten aufgenommen. Ein leeres Glas. Ein Teller mit einer undefinierbaren organischen Masse.

Die Szene vermittelt ein Gefühl von Geheimnissen aus den versteckten Trainingsdaten der KI. Doch welche Geheimnisse der Vergangenheit werden hier überhaupt abgebildet – und welche nur behauptet?

Möglichkeiten für kollaborative und partizipative Projekte

Der Einsatz von Reenactment mit KI eröffnet zudem neue Möglichkeiten für kollaborative und partizipative Kunstprojekte. Künstler können mit Historikern, Archivaren und Technologen zusammenarbeiten, um historische Ereignisse und Materialien zu analysieren und zu interpretieren, bevor sie in neue digitale Rekonstruktionen umgesetzt werden.

Themen

Fotografie Generative KI Serien

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veröffentlicht am 01.03.2024